Der Spartakusaufstand 1919

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Kämpfende Spartakisten



Am 4. Januar 1919 setzte die preußische Regierung den Berliner Polizei Präsidenten Emil Eichhorn ab. Es wurde ihm vorgeworfen, bei den Weihnachtskämpfen 1918 revolutionäre Matrosen unterstützt zu haben. Anhänger der USPD und dem Spartakusbund entfesselten daraufhin am 5. Januar 1915 in Berlin einen bewaffneten Aufstand. Der USPD-Politiker Georg Ledebour und der Spartakist Karl Liebknecht erklärten den Rat der Volksbeauftragten für abgesetzt und sie übernahmen die Regierungsgeschäfte. Der Grund dieser Aktion war die Verhinderung der Wahl zur Nationalversammlung und die Verhinderung einer Räterepublik. Nach scheiternden Verhandlungen der Regierung mit den Aufständischen, begann am 8. Januar unter dem Befehl des Volksbeauftragten Gustav Noske Regierungstruppen den Aufstand niederzuschlagen. Vor allem war das von den Spartakisten besetzte Zeitungsviertel hart und brutal umkämpft. Nach der Einnahme des Berliner Polizeipräsidiums brach der unzureichend vorbereitete Januaraufstand zusammen.
Er forderte 165 Opfer. Durch antirevolutionäre "Säuberungsaktionen" der Regierungstruppen, erfolgte Tage später die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

Die Führer des Aufstandes:


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Karl Liebknechts letzte Ansprache 1919

Karl Liebknecht. Führer des Spartakusbundes. Ermordet nach dem Spartakusaufstand.


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Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg . Führerin des Spartakusbundes. Ermordet nach dem Spartakusaufstand.




Quellen:

http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44390
http://de.wikipedia.org/wiki/Spartakusaufstand
http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/revolution/spartakus/index.html