KPD ( Kommunistische Partei Deutschlands):

Die KPD war von entscheidender Wichtigkeit für die Entwicklung der Politik und die Spaltung der Arbeiterpartei.
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Dieses Wahlplakat (1920) der KPD verdeutlicht die Einstellung der Linken gegenüber des Parlaments.



Geschichte:

Am 1.1.1919 wurde die KPD aus dem Spartakusbund heraus gegründet und entwickelte sich durch einen Zusammenschluss mit dem linken Flügel der USPD Ende 1920 zu einer Massenpartei.
Ende 1918/ Anfange 1919 wollten sie die Wahl eines Parlaments verhindern, so organisierte er einen aufstand, welcher aber durch Ebert und der Hilfe von freiwilligen Einheiten der alten kaiserlichen Armee blutig niedergeschlagen wurde. In diesem Aufstand kamen auch Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, führende Persönlichkeiten in der KPD, ums Leben.
Zwischen 1919 und 1923 initiierte die KPD mehrere Aufstände, welche aber ebenso scheiterten wie die von ihr errichteten lokalen Räterepubliken.
Nachdem 1925 E.Thälmann die Führung der Partei übernahm, wurde in der KPD der Bolschwismus durchgesetzt.
1928 wurden die Sozialdemokraten zum Hauptfeind erklärt und somit bewusst eine gemeinsame Handlungsbasis der KPD mit der SPD gegen den Nationalsozialismus verhindert. 1929 warf die SPD der KPD vor, Feind der Weimarer Republik und daher noch gefährlicher als die NSDAP zu sein.
Von der sich formierenden nationalsozialistischen Diktatur verfolgt ging die KPD 1933 in den Untergrund doch wurde sie unter dem Nationalsozialismus zerschlagen.

Politischer Willen und Ansichten:

Die KPD war eine sehr linksstehende Partei, die der Weimarer Verfassung feindlich gegenüber stand und die bürgerliche Demokratie durch eine Räterepublik ersetzten wollte sowie auf ein "Sowjetdeutschland" hoffte.


Wähler der KPD:

Die KPD wurde weitgehend von linksstehenden Arbeitern gewählt.



Wichtige Mitglieder:

Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Ernst Thälmann





Quellen: