Reparationen:


Die Reparationskosten für Frankreich waren ein Teil des Versailler Friedensvertrags.
In Diesen ging es um die Wiedergutmachung (Schadensersatz) der Kriegsschäden in Frankreich, die die Deutschen leisten sollten, Beispielsweise Zahlungen oder Sachlieferungen.
Der Betrag war nicht festgelegt und von einer französischen Reparationskomission festgesetzt die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands überwachen sollte.
Die Reparationskosten hatten viele negative Auswirkungen in Deutschland. Am Ende bezahlten die Deutschen eine Summe von etwa 67,7 Milliarden Goldmark
-> hieraus folgte teilweise der Grund der nationalistischen Bewegung/Fall der Weimaraner Republik.



Regelung der Reparationen

Vor allem die Regelung der Reparationen, deren entgültiger Umfang zunächst noch nicht abzusehen war, führte zu großen Spannungen mit Frankreich und verschärften in Deutschland die wirtschaftlichen Probleme.Der amerikanische Bankier Charles Dawes entwickelte 1924 einen Plan, der die Höhe der jährlichen Reparationsraten bestimmte und genau festlegte, aus welchen Einnahmen sie stammen sollten.Verbunden war auch eine Geldleihe, die der deutschen Wirtschaft zu einem Aufschwung verhelfen sollten. Dadurch enspannte sich das Verhältnis zu den Alliirten. Die 1929 vom Bankier Owen Young vorgelegten überarbeiteten Lösungen, der sogenannte Young-Plan, sah eine abschließende Ratenzahlung über einen Zeitraum von 59 Jahren vor. Aufgrund internationaler Wirtschafsprobleme wurde im Sommer 1932 die reparationen schließlich ganz eingestellt- gegen eine einmalige Zahlung, die aber nicht mehr geleistet wurde.


Quellen:

  • Buch: Geschehen und Geschichte 4