Dieser Artikel steht im Zusammenhang mit dem Artikel Regierungsstruktur. In der Weimarer Republik gab es das Verhältniswahlrecht. So war die Regierung nicht sonderlich stabil und die Politiker, die von den Parteien gesandt wurden, nicht unbedingt gut, da ja nur die Parteinen gewählt wurden, allein abhängig von ihrem jeweiligen Programm und nicht von ihren Kandidaten.


Verhältniswahlrecht


Bei dieser Art von Wahl werden die Sitze im Parlament so auf die Parteien verteilt, dass es zum Verhältnis der abgegebenen Stimmen passt. Je mehr Wählerstimmen eine Partei erhält, desto mehr Sitze bekommt sie im Parlament. Auf diese Weise bekommen auch kleine Parteien ein Mitwirkungsrecht und jede Stimme hat den gleichen Wert.
Allerdings haben die Wähler bei diesem Verhältniswahlrecht keinen Einfluss darauf welche Kandidaten der Parteien in das Parlament einziehen und können auch nicht entscheiden welche Partei regieren wird.
Beim Verhältniswahlrecht ist außerdem das Problem vorhanden, dass es keine richtige Mehrheit in der Regierung gibt. Diese Mehrheit wäre aber nötig für ein solides, stabiles Grundgerüst der Regierung und so sind die Regierungen, die nach dem Verhältniswahrecht gewählt wurden meist "wacklig" und auf Grund der vielen verschiedenen Meinungen "zerstritten".


Textquellen:
http://www.hanisauland.de/lexipopup/verhaeltniswahlrecht.html
Das große Fischer Lexikon in Farbe Teil 18